Montag, 20. November 2017

Les concerts de la semaine à Paris du 20 au 26 novembre 2017

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Semaine extrêmement chargée en bon concerts, difficile de faire son choix. Fleet Foxes, Robert Forster (the Go-Betweens), Sun Kil Moon, Sophia, Josh Rouse etc etc, la liste donne le vertige. Et n'oublions pas le très beau et très pointu Festival BB Mix à Boulogne Billancourt ! Puis la rafraichissante Cléa Vincent à la Cigale (photo archive par Oliver Peel ©)






20: Aliocha, Boule Noire
20: Algiers, La Maroquinerie
20: Camille, Les Folies Bergère
20: Tusks, Olympic Café
20: Ulrika Spacek et Halo Maud, Point Ephémère
20: Fleet Foxes, Trianon, complet
20: Beliefs, Marble Arch, Mancies, Supersonic
21: Chuck Prophet, Boule Noire
21: Valparaiso, Café de la Danse
21: Robert Forster, Espace B
21: Canari et Odyssey & Oracle, FGO-Barbara
21: Thundercat, Elyséé Montmartre
21: The Telescopes, Hermetic Delight, Isters Of Your Sunshine Vape, Supersonic
21: Sun Kil Moon, La Gaité Lyrique
21: And So I Watch You From Afar, La Maroquinerie
21: Metz, Le Trabendo
21: Camille, Folies Bergère
21: The Craftmen Club + Traditional Monsters, Petit Bain
21: Sallie Ford, Point Ephémère
21: Fleet Foxes, Trianon, complet
21: Aude Juncker, L'Etage
22: Carole Masseport, Release Party
22: Black Rebel Motor Cycle Club, Elysée Montmartre
22: June Bug, Pop In
22: Hord + Moment, Olympic Café
22: Widowspeak, Espace B
22: AÏtone + Lavoisin, Joe Hume, Le China
22: Margot Cotten & The Bee Knees, Alimentation Générale
22: Opening Les Inrocks Festival avec Ider, Khadyak et Marie-Flore, Les Bains
22: Jay Jay Johanson, Alhambra
22: Louis Arlette + Metro Verlaine, Hasard Ludique
22: Klangstof, Pop-up du Label
22: The Amazons, Point Ephémère
23: Modeselektor, Rex Club
23: Sophia, Espace B
23: Kane Strang + Cult Babies, Olympic Café
23: Clan Of Xymox + My Great Blue Cadillac, Bus Palladium
23: Fujita & Miyagi, Point Ephémère
23: Sevdaliza, Trabendo
23: Josh Rouse, Pop-up du Label, complet
23: Gisèle Pape et Refuge, O' Gib, Montreuil
23: Cléa Vincent et Ricky Hollywood, La Cigale
23: Lisa Portelli, La Maroquinerie
23: Uto release Party, Les Bains
23: Festival Les Inrocks, Gaite Lyrique, Django Django
23: Susheela Raman + Laure Brisa, FGO-Barbara
24: Omar Souleymann, La Bellevilloise
24: Call Of The Trees + Hershey/Hito, Pop In
24: Laibach, Trabendo
24: Emma Ruth Rundle, Espace B
24: De La Romance, Basile Di Manski, FGO-Barbara
24: Bernard Lavilliers, Olympia
24: Julien Gasc, Point Ephémère
24: Jane Weaver, Supersonic
24: Nouvelle Frontière, La Gaité Lyrique pour les Inrocks Lab
24: Gorillaz, Zénith, complet
24: Festival BB Mix, Boulogne Billancourt, avec Arnold Dreyblatt, Prescott, Borja Flames
24: Escape-Ism (Ian Sevnonius), Subtle Turnhips, Laurence Wasser, Olympic Café
24: De La Romance, Basile Di Manski, FGO-Barbara
24: Raoul Vignal, Médiathèque Françoise Sagan
25: Mark Lanegan, Café de la Danse
25: Melmac, Le Chat Noir
25: Triggerfinger, Elyseé Montmartre
25: The Stranglers, La Cigale
25: Protomatyr, La Maroquinerie
25: Jupiter & Okwess, Hasard Ludique
25: Bernard Lavilliers, Olympia
25: Eskelina, Pan Piper
25: Gorillaz, Zenith
25: Island + Eliza Shaddad, Pop up du Label
25: Festival BB Mix, Boulogne Billancourt, avec La Monte Young Tribute, Colleen, Accident du Travail
25: Melmac, Le Chat Noir
25: Shoefiti, Alimentation Générale
26: Ropoporose, Batofar
26: King Krule, Casino de Paris
26: Juliette Armanet, La Cigale, complet
26: Kimbra, La Maroquinerie
26: B Lavilliers, Olympia
26: King Krule, Casino de Paris
26: Festival BB Mix, Boulogne Billancourt, avec James Holden & The Animal Spirits, Groupshow, Paalma



Anna Ternheim, Stuttgart, 18.11.17

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Konzert: Anna Ternheim
Ort: Neues Schloss, Stuttgart (New Fall Festival)
Datum: 18.11.2017
Dauer: knapp 95 min
Zuschauer: knapp 350 (ausverkauft)




"Have you been to Rio, Martin? I went there on my own four and a half years ago. I thought this record was so easy to make, so fast. How wrong was I! Four and a half years for eight songs!" All the way to Rio ist das sechste Studioalbum der schwedischen Sängerin Anna Ternheim. In Deutschland erscheint es erst am Freitag, in ihrer Heimat eine Woche vorher. Kurz vor meinem Aufbruch nach Stuttgart klingelte der Postbote und brachte mir mein Exemplar. Da schwedisches Vinyl häufig ohne Download-Code kommt, fiel meine Vorbereitung dürftig aus. Etwas Angst machte mir ein Satz im wunderschönen Begleitheft zum Album: "This record is a collaboration between me and a bunch of tough dudes." Zuletzt waren mir die Konzerte der Sängerin zu rockig, nachdem vorher die Gospel-Phase auch nicht meine liebste war. Tough guys klang nach Vollbärten und Rock.


Als ich in den wundervollen Saal des Neuen Schlosses kam, galt mein erster Blick deshalb der Bühne. Da standen zwar eine Menge Instrumente, Keyboards an beiden Seiten, ein Flügel, viel Platz für viele Rocker war aber nicht. Um fünf nach acht kam erst ein Violinist auf die Bühne, kurz darauf Anna Ternheim. Die beiden begannen mit Off the road von Annas drittem Album Leaving on a mayday. Das Lied gehört nicht zu meinen Lieblingen, das abgespeckte Arrangement aber schon. Ich habe Anna Ternheim nicht nur in erschütternd vielen Städten, ich habe sie auch in sehr vielen verschiedenen Konstellationen erlebt. Am besten (auch auf Platte) ist sie, wenn die Produktion im Hinter- und ihre Stimme im Vordergrund stehen. Von den ersten beiden Platten gibt es "naked versions", das sind die mit Abstand besten Veröffentlichungen der Schwedin.

Nach Off the road bleib es dabei, daß nur Anna und ihr Begleiter auf der Bühne standen. Anna Ternheim stellte ihn als Martin Hederos von The Soundtrack of Our Lives vor. Als nach Nennung seiner alten Band nur eine Handvoll Leute klatschten, bedankte sich Martin bei "den drei Menschen, die sie noch kennen." Danach spielten die beiden das erste neue Lied, Maya, eine Stück über eine unglückliche Liebe (das sind die besten. Also Lieder, nicht Lieben). Maya war live nur Martin am Klavier und Annas Stimme - und sehr schön. Puh!

Nach dem neuesten kam das älteste Stück des Abends - und eines der wenigen (wenn überhaupt) der ersten Platte, das ich noch nie live gesehen habe. Sie habe Somebody outside mit 16 geschrieben und nur auf ihrer ersten Tour gespielt. Anna Ternheim war redselig, sie erzählte viel über die Lieder, die sie spielte, sie spielte aber glücklicherweise auch viele. Zwar war kaum einer meiner Lieblingssongs im Programm, das machte aber gar nichts, das Konzert war auch mit einer B-Setlist (auf dem Papier)* fantastisch und mein bestes der Schwedin seit vielen Jahren. 


Annas Erklärungen machten sehr viel Spaß. Sie erzählte zum Beispiel vor Lovers dream (das Fyfe Dangerfield von den Guillemots auf Platte mitsingt), daß sie damals in einer Phase gewesen sei, in der sie "deep into a band called The Doves and horror movies" gewesen sei. Und ja, Lovers dream erinnert jetzt mit diesem Wissen an klassische Horrorfilm-Soundtracks von John Carpenter.


Man merkte den beiden nicht an, daß sie noch nicht oft miteinander gespielt haben. Einmal brach Anna ein Lied ab - beim "Sailor- and lovesong" The longer the waiting (the sweeter the kiss). Dave Ferguson, mit dem Anna das Lied auf Platte singt, habe ihr mal gesagt "don't stop the train when the train is running!" Schön, daß sie gerade bei Daves Lied seinen Rat mißachtete und es neu starten musste. Es war die falsche Gitarre.

Der Titeltrack der neuen Platte kam irgendwann in der Mitte als zweites neues Lied. All the way to Rio hatte einen Beat vom Band, der an einen schnellen Herzschlag erinnerte (oder an Eurobeat), ich mochte das sehr. Aber weder Maya noch All the way to Rio waren die besten der neuen Stücke. Holding on - Martin an der Geige, Anna an der Gitarre - war das Highlight unter den neuen. Holding on wurde immer lauter, wundervoll!

Als viertes neues Lied spielten die beiden 4 in the morning, ein Stück über den Heimweg aus einer fremden Wohnung mitten in der Nacht. 




Nach 14 Anna-Liedern und einem von Martin am Flügel war der Hauptteil vorbei. Wir standen zum ersten Mal von unseren Stühlen auf - die Bestuhlung passte zum tollen Saal, Sitzkonzerte sind mir aber trotzdem ein Graus.


Die Sängerin kam zunächst alleine zurück - und das höfliche Publikum setzte sich wieder. Anna Ternheim spielte ohne Instrument Leaving on a mayday. Die beiden anderen Zugaben waren ein echter und ein heimlicher Liebling, wieder gemeinsam mit Martin. Der echte ist natürlich To be gone, Lied eins von Platte eins, der heimliche Annas großartiges Backstreet Boys Cover Show me the meaning of being lonely. Wir hatten nicht genug - und Anna noch Lust. Sie kam zurück, wir setzten uns wieder und hörten I'll follow you tonight zu.


Es war bei weitem nicht die beste Setlist, die ich bisher bei ihren Konzerten erlebt habe, ich saß sehr weit von der Bühne weg (ich hatte das buchstäblich letzte Ticket gekauft, danach schaltete die Website auf "ausverkauft"), es war trotzdem ein nahezu perfektes Anna Ternheim Konzert. Denn nach ausführlichen Studien** scheint klar, daß die Singer/Songwriterin am besten ist, wenn sie wenig mehr als ihre Stimme und eine akustische Gitarre einsetzt.

Wie das alles mit einer Menge tougher dudes klingt, werde ich sicher auch irgendwann herausfinden. Das kann aber ruhig noch warten.


Setlist Anna Ternheim, Neues Schloss, Stuttgart:

01: Off the road

02: Maya (neu)
03: Somebody outside
04: The longer the waiting (the sweeter the kiss)
05: Better be
06: Lovers dream
07: Solitary move
08: Still a beautiful day
09: All the way to Rio (neu)
10: For the young
11: Martin Hederos am Klavier
12: 4 in the morning (neu)
13: Holding on (neu)
14: What have I done?
15: My heart still beats for you

16: Leaving on a mayday (Z)
17: To be gone (Z)
18: Show me the meaning of being lonely (Backstreet Boys Cover) (Z)

19: I'll follow you tonight (Z)

Links:

- aus unserem Archiv:
- Anna Ternheim, Frankfurt, 10.04.16
- Anna Ternheim, Freiburg, 21.02.12
- Anna Ternheim, Frankfurt, 19.02.12
- Anna Ternheim, Köln, 11.02.12
- Anna Ternheim, Berlin, 03.11.11
- Anna Ternheim, Nyköping, 24.11.09
- Anna Ternheim, Paris, 23.09.09
- Anna Ternheim, Fribourg, 20.09.09
- Anna Ternheim, Köln, 13.09.09
- Anna Ternheim, Haldern, 14.08.09
- Anna Ternheim, Paris, 29.04.09
- Anna Ternheim, Frankfurt, 28.04.09
- Anna Ternheim, Nijmegen, 24.04.09
- Anna Ternheim, Stockholm, 08.12.08
- Anna Ternheim, Paris, 01.10.07
- Anna Ternheim, Köln, 26.09.07
- Anna Ternheim, Heidelberg, 25.09.07
- Anna Ternheim, Paris, 31.05.07
- Anna Ternheim, Köln, 12.03.07
- Anna Ternheim, Paris, 12.12.06


* weil so wenige Stücke der ersten beiden Platten dabei waren 
** durch mich



Sonntag, 19. November 2017

Hello Piedpiper, Scala Adorf,17.11.17

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Konzert: Hello Piedpiper
Ort: Scala Adorf
Datum: 17.11.2017
Dauer: 150 min
Zuschauer: 39



Der 17.11.2017 sah das 50. Konzert in der Reihe Scala Wohnzimmerkonzerte. Dabei haben wir mit 39 Gästen den Besucherrekord mindestens eingestellt. Und auch zum 50. haben wir wieder neue Gäste begrüßen dürfen. Schön dass Ihr immer noch und immer wieder zu uns kommt, denn nur Euch – unserem Publikum – ist es zu verdanken, dass wir dieses und weitere Konzerte veranstalten und Künstlerinnen und Künstler einladen können.



Frida Lou eröffnete den Abend. Nach ihrer Herbsttour spielte sie nun wieder einmal zu Hause. Nach mehreren Konzerten im herbstlichen Sachsen war dies eine Rückkehr zu den Anfängen ihrer Auftritte. Inzwischen merkt man ihre die Souveränität auf Bühne an ,die durch die Konzerte gewachsen ist. Ebenso ist es mit den Songs, die sich über die Zeit entwickelten und ihre Form und Ausdrucksweise immer mal wieder veränderten. Und fast ist es schon eine Tradition, dass Frida Lou in den Scala Konzerte immer wieder neue Lieder vorstellt wie auch an diesem Abend.



Jonas Zorn ist Bandmember von Hello Piedpiper und leitete mit einem Set langsam über zur Band des Abends. Er ist Solist an Gitarre und Gesang mit eigenen Liedern und Album „Correlates of Heart“. Sein filigranes Gitarrenspiel und eine sehr schöne Stimme zog uns in seinen Bann genauso wie seine Geschichten, die er vor und mit seinen Liedern erzählte. Bemerkenswert finde ich seine Erdverbundenheit, ausgedrückt in den Liedern über die Städte, in denen er aufwuchs und zeitweilig lebte, auch in dem Lied über seine Kindheit und die Erinnerungen an seinen Vater.



Nach kurzer Pause für Sauerstoff und Getränkenachschub waren Hello Piedpiper auf der Bühne für den Hauptteil des Abends.


Fabio war vor 4 Jahren mit seinem Album „Birdsongs = Warsongs“ solo auf Tour und bei uns zu Gast. In der Zwischenzeit haben wir ihn mehrfach gesehen und gehört und die Entwicklung zum neuen Album „Raucous Tide“ verfolgt. Unser heimlicher Wunsch, dass er dieses mit Band aufnehmen möge, ging in Erfüllung. Und dass er nun mit Band auf Tour ist und das Album vorstellt, empfinde ich als großes Glück für uns, denn es ist selten in diesen Zeiten, da eine Tour mit Band auch immer wieder ein finanzielles Wagnis für die Künstler ist. Hello Piedpiper spielten das gesamte Album im Verlaufe des Abends durchsetzt mit bekannten Liedern von Fabios Soloalbum. Es war ein musikalischer Leckerbissen. Songs, die die Strukturen von Strophe und Refrain so geschickt verstecken, dass sie kaum auffallen. Harmoniebrüche und unerhörte Wendungen. Lieder die einladen zum Augenschließen und uns mit auf Reisen nahmen. Kapitän Fabio brachte uns mit seiner Crew wohlbehalten über die rauen Gezeiten bringen. Wir fanden ein musikalisches Juwel, das durch die große Besetzung so richtig zum Leuchten gebracht wurde.



Es war ein würdiger Abend für das Jubiläum.




Aus unserem Archiv:
Hello Piedpiper, Dresden, 30.09.16
Hello Piedpiper, Pforzheim, 05.02.16
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 26.10.14
Hello Piedpiper, Dresden, 06.09.14
Hello Piedpiper, Reutlingen, 22.04.14
Hello Piedpiper, Gießen, 21.04.14
Hello Piedpiper, Sindelfingen, 14.09.13
Hello Piedpiper, Karlsruhe, 07.06.13
Hello Piedpiper, Köln, 22.10.12 


Frida Lou, Adorf, 22.10.16 


Dienstag, 14. November 2017

Torres, Köln, 13.11.17

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Konzert: Torres
Ort: Gebäude 9, Köln
Datum: 13.11.2017
Dauer: gut 75 min
Zuschauer: vielleicht 150



Beim Primavera Sound Festival 2015 spielte Mackenzie Scott gleich zwei fantastische Konzerte. Die Amerikanerin, die als Torres firmiert, spielte alleine mit E-Gitarre wunderschöne Lieder, entschuldigte sich dafür, ohne Begleiter aufzutreten und erntete am Ende aus dem Publikum ein "you don't need a band!"

Im September 2015 hatte Mackenzie diese aber trotzdem dabei, als sie im Gebäude 9 spielte. "Mir machte des ein wenig angst, es sah aus, als käme jetzt eine große Inszenierung. Groß ja, gekünstelter Quatsch nein. Torres beschränkten sich auf die Musik. Daß das vollkommen ausreicht, wusste ich ja," schrieb ich danach. Das zweite Konzert von Torres im Gebäude 9 folgte konsequent dieser Entwicklung, die Musik stand zwar noch im Mittelpunkt, die stvincentschen Elemente spielen mittlerweile aber auch eine riesige Rolle, eine viel zu große für meinen Geschmack.


Vor Torres spielten The Dove & The Wolf eine in den USA ansässige französische Band, die ich aber schnell verlassen musste, weil es viel zu laut und dröhnend war. 

Um 21:40 h trat Mackenzie mit ihren drei Begleitern auf. Leider habe ich die Namen der Keyboarderin, des Schlagzeugers und des Gitarristen nicht verstanden (die beiden Männer könnte ich damit beschreiben, daß sie während des ganzen Konzerts mit offenem Mund Kaugummi kauten). 

Leider war auch der Hauptteil des Abends nicht perfekt ausgesteuert. Vielleicht kommen die Soundleute noch nicht mit der neuen Anlage im Gebäude 9 zurecht. Mackenzies Stimme war viel zu leise, das nahm den besten Liedern des Abends eine Menge Pfiff. Aber Stücke wie Sprinter sind auch schlecht ausgesteuert brillant. Für den großen Rest galt das heute nicht. Vielleicht gefielen mir die vielen Titel vom neuen Album Three futures richtig gut, wenn sie vom Bombast und den großen Gesten befreit würden.

Bei einem der letzten Lieder kletterte Mackenzie auf einer der Monitorboxen rum, davor gab es Roboter-Bewegungen, Schrei-Ausbrüche, viele Aktionen, die mich nicht in dem Maßen genervt hätten, wenn ich Torres zum ersten Mal gesehen hätte. Da ich aber eben schon zweieinhalb sehr sehr gute Auftritte erlebt hatte, berührte mich das Konzert überhaupt nicht.



Künstler sollten nie das machen, was das Publikum sehen will. Sie sollten immer selbst bestimmen, wie ihre Kunst aussieht. Ich kann mir bei Torres nicht vorstellen, daß sie sich Annie Clark zum Vorbild nimmt, um deren Erfolg zu kopieren. Ich denke, Ihr gefällt die dramatische Torres besser als die Frau mit E-Gitarre. Mir nicht, also war das wohl mein letztes Torres-Konzert. Spannend war das für mich nämlich gar nicht, eher egal.

Setlist Torres, Gebäude 9, Köln:

01: Tongue slap your brains out
02: Skim
03: Righteous woman
04: New skin
05: Honey
06: Sprinter
07: Cowboy guilt
08: Baby baby pie
09: Three futures
10: Helen in the woods
11: Marble focus
12: Concrete Ganesha
13: Strange hellos


Links:


- aus unserem Archiv:
- Torres, Köln, 09.09.15 
- Torres, Barcelona, 31.05.15
- Torres, Barcelona, 30.05.15 





Montag, 13. November 2017

Les concerts de la semaine à Paris du 13 au 19 novembre

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Encore une belle semaine de concerts qui commence tout de suite très fort avec l'irrésistible Néozélandaise Aldous Harding, qui va se produire à guichets fermés au Point FMR !





13: Julien Baker, Etoiles
13: Parcels, La Cigale, complet
13: Liars, La Maroquinerie
13: This Is Monday: Black Lilys et Charlotte & Magon, Comedy Club
13: Black Lips, Trabendo
13: Marie-Flore, Trois Baudets
13: Aldous Harding, Point Ephémère, complet
14: Absynthe Minded, Badaboum
14: Festival Fédéchansons, FGO-Barbara, avec Jaaq, Govrache, Manon Tanguy, Bonbon Vodou, Mess, Dani Terreur, 18h
14: Shannon Wright, La Gaité Lyrique
14: Mac Demarco, Olympia
14: Rose Droll, Pop In
14: Peter Perrett, Point Ephémère
15: Festival Fédéchansons, FGO-Barbara, avec Kouzy Larsen, Ottilie, Luise Louise, Maud Octallinn, Courir les rues, Lucrèce Sassella
15: Howe Gelb, Duc des Lombards
15: Katie v. Schleicher et Lomelda, Olympic Café
15: Jim Bauer, Pop-up du Label
15: Alice Lewis et Superbravo, Trois Baudets 
15: Curtis Harding, Trabendo
15: Sapphire Slows, Silencio
16: Forever Pavot, showcase chez Ground Zero
16: Ali Danel, Bateau Théâtre-Le Nez Rouge
16: Kid Francescoli, Trianon, complet
16: Pauline Drand et Brome, Le Zorba
17: La Terre Tremble !!! + Powerdove, FGO-Barbara
17: Marisa Anderson, Le Zorba
17: Trisomie 21, La Machine du Moulin Rouge
17: Wolf Parade, Petit Bain
17: Clara Luciani, Maison Pop, Montreuil
17: Francobollo, Supersonic
17: Van Morrison, Salle Pleyel
18: Stranded Horse, MMP, gratuit dans le cadre du festival Monte le Son
18: Lenparrot, Point Ephémère
18: Stanley Brinks & The Wave Pictures + Freschard, Espace B
18: Max Richter playing "Sleep", 23h, Philharmonie de Paris
19: The Thurston Moore Group, Café de la Danse



 

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